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Impressum

Letztes Update aller Angaben: 22.09.2026

Unternehmen
Brachio Branding, Einzelunternehmen
Verantwortlicher
Tim Schroff
Standort
Buchbronnenweg 2/1
89134 Blaustein
Telefon
+49 157 55007150
E-Mail
business@timschroff.de
Steuernummer
88372/19465

© Brachio Branding 2026. Alle Rechte vorbehalten.

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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Brachio Branding, Inhaber Tim Schroff · Stand: 02.11.2026

§ 1 Geltungsbereich, Kundenkreis

(1) Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen Brachio Branding, Inhaber Tim Schroff, Buchbronnenweg 2/1, 89134 Blaustein („Dienstleister“) und dem Auftraggeber („Kunde“) über Beratung, Erstellung und Betreuung von Werbekampagnen, die Produktion von Werbemitteln, Landingpages und damit verbundene Leistungen.

(2) Der Dienstleister erbringt seine Leistungen ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen. Mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB kommt kein Vertrag zustande. Der Kunde bestätigt mit Vertragsschluss, dass er in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

(3) Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Dienstleister stimmt ihnen ausdrücklich in Textform zu. Das gilt auch, wenn der Dienstleister in Kenntnis solcher Bedingungen vorbehaltlos leistet.

(4) Individuelle Vereinbarungen im Vertrag haben Vorrang vor diesen AGB (§ 305b BGB).

§ 2 Begriffe

(1) Creative: eine einzelne, fertig produzierte und ausspielbare Werbeanzeige, entweder als Video-Creative oder als Static. Anzeigentext, Überschrift und Call-to-Action gehören zum Creative.

(2) Video-Creative: ein Creative im Videoformat mit einer Laufzeit von bis zu 90 Sekunden.

(3) Static: ein Creative als Einzelbild oder Grafik. Ein Karussell mit bis zu 5 Karten gilt als ein Static.

(4) Skript: die inhaltliche Idee eines Creatives, also wie ein Kaufmotiv erzählt wird, einschließlich Hook, Aufbau und Call-to-Action.

(5) Variante: ein Creative, das auf einem bestehenden Skript beruht und sich in Hook, Länge, Format, Person oder Gestaltung unterscheidet. Jede Variante zählt als eigenes Creative.

(6) Grundbearbeitung: die in jedem Creative enthaltenen Arbeitsschritte. Bei Video-Creatives: Schnitt, Farbkorrektur, Ton, Musik, Untertitel, Text-Einblendungen für Hook und Call-to-Action, Logo und Abspann. Bei Statics: Layout, Texte, Grafiken, Bildbearbeitung und Farbkorrektur.

(7) Effekt: ein gestalterisches Element eines Video-Creatives über die Grundbearbeitung hinaus, insbesondere B-Roll-Einblendung, Zoom- oder Kameraeffekt, besonderer Übergang oder Spezialschnitt, animierte Grafik oder Icon, Motion Design, Split-Screen, Green-Screen oder Freistellung sowie KI-generierte Bild- oder Videoelemente. Jedes Element zählt bei jedem Einsatz einzeln.

(8) Besonderheit: ein gestalterisches Element eines Statics über die Grundbearbeitung hinaus, insbesondere Freistellung oder Bildmontage (Composing), Produkt-Mockup, eigene Illustration oder Icon-Set, KI-generiertes Bildelement, aufwendige Typografie oder Datengrafik.

(9) Komplexes Creative: ein Creative, das den Rahmen nach § 5 Abs. 3 überschreitet, insbesondere Video-Creatives über 90 Sekunden (etwa Video-Sales-Letter oder lange Story-Ads), reine Animations- oder Motion-Design-Produktionen sowie Creatives mit mehr Effekten oder Besonderheiten als nach § 5 Abs. 3 vorgesehen.

(10) Drehtermin: ein gemeinsamer Produktionstermin von bis zu 8 Stunden, an dem das Material für die Creatives einer Leistungsperiode aufgenommen wird.

(11) Rohmaterial: sämtliches unbearbeitete oder teilbearbeitete Aufnahme-, Projekt- und Zwischenmaterial einschließlich Projektdateien.

(12) Leistungsperiode: der Zeitraum, für den eine bestimmte Leistungsmenge geschuldet ist; bei Monatsverträgen ein Monat ab Leistungsbeginn.

(13) Werbebudget: die Beträge, die der Kunde an den Plattformbetreiber für die Ausspielung der Anzeigen zahlt. Es ist nicht Teil der Vergütung.

(14) Funnel: die Strecke vom Klick auf eine Anzeige bis zur Anfrage, Buchung oder zum Kauf, insbesondere Landingpage, Formular, Terminbuchung und automatisierte E-Mails.

(15) Lead: eine Person, die über eine Anzeige oder einen Funnel Kontaktdaten übermittelt oder einen Termin bucht. Eine bestimmte Qualität, Qualifikation oder Kaufbereitschaft der Leads ist nicht geschuldet.

(16) Kauf: eine Bestellung im Onlineshop des Kunden, die über das Tracking einer Kampagne zugeordnet wird.

(17) Produktkatalog: die Produktdaten des Kunden, insbesondere Titel, Bilder, Preise und Verfügbarkeit, die für Katalog-Anzeigen an den Plattformbetreiber übermittelt werden.

(18) Setup: die einmalige Einrichtung der Konten und Zugänge, die für die Kampagnen erforderlich sind, zu Beginn der Zusammenarbeit. Je nach Ausgangslage des Kunden legt der Dienstleister die erforderlichen Konten entweder gemeinsam mit dem Kunden neu an, übernimmt bereits bestehende Konten des Kunden für die Zusammenarbeit oder geht mit dem Kunden die noch fehlenden Schritte gemeinsam durch. Dazu gehören insbesondere das Verknüpfen von Instagram-Konto und Facebook-Seite, das Erstellen eines Business-Portfolios (Meta Business Manager) und eines Werbekontos, die Verifizierung bzw. Authentifizierung der Konten sowie die Freigabe des Zugriffs auf das Werbekonto für das Konto des Dienstleisters. Sämtliche Konten werden nach § 7 Abs. 1 auf den Namen des Kunden angelegt bzw. geführt. Schritte, die nur der Kunde selbst vornehmen kann, etwa Identitätsnachweise, Zwei-Faktor-Bestätigungen oder das Hinterlegen einer Zahlungsmethode, nimmt der Kunde im gemeinsamen Termin bzw. nach Anleitung des Dienstleisters selbst vor. Das Setup findet in der Regel in einem gemeinsamen Online-Termin per Zoom statt, in dem Dienstleister und Kunde die Konten per Bildschirmfreigabe gemeinsam durchgehen; anschließend gewährt der Kunde dem Dienstleister Partnerzugriff nach § 7 Abs. 2.

§ 3 Vertragsschluss

(1) Der Vertrag kommt durch Unterzeichnung beider Parteien zustande. Eine ausdrückliche Annahmeerklärung in Textform (§ 126b BGB) steht der Unterzeichnung gleich.

(2) Art und Menge der Leistungen, Laufzeit und Vergütung ergeben sich abschließend aus dem Vertrag. Diese AGB regeln die Rahmenbedingungen.

§ 4 Leistungsumfang

(1) Onboarding-Beratung: Zu Beginn der Zusammenarbeit berät der Dienstleister den Kunden einmalig im Onboarding zu Angebot, Positionierung, Funnel, Website, Vertriebsprozessen, Markenauftritt und Kampagnenplanung und fasst die Ergebnisse in Textform zusammen. Einzelheiten regelt § 11.

(2) Advertising: Je nach Vertrag erbringt der Dienstleister insbesondere:

  • Setup nach § 2 Abs. 18 sowie Einrichtung bzw. Prüfung des Trackings nach § 8,
  • Recherche zu Zielgruppen, Kaufmotiven und Wettbewerb sowie Kampagnenstrategie,
  • Konzeption, Produktion und Bereitstellung der vereinbarten Creatives nach § 5,
  • einen Drehtermin pro Leistungsperiode nach § 6,
  • Media Buying: Aufbau, Aussteuerung, Test und Optimierung der Kampagnen im Werbekonto des Kunden,
  • Reporting nach § 9,
  • Aufbau einer Landingpage bzw. eines Funnels nach § 8,
  • Einrichtung von E-Mail-Automatisierungen (Bestätigung, Erinnerung, Marketing (werbliche E-Mails nur an Empfänger, die über ein Double-Opt-in eingewilligt haben), Follow-up) und technische Weiterleitung der Leads in ein vom Kunden bestimmtes CRM bzw. Postfach,
  • Beratung und Konzeption zu Webinar, Angebot und Lead-Magnet.

(3) Optionale Module: Eine Vertriebsübernahme nach § 10 und weitere Leistungen sind nur geschuldet, wenn sie im Vertrag gesondert vereinbart sind. Ansonsten sind zusätzliche Dienstleistungen immer mit einem separaten Vertrag zu regeln.

(4) Plattformen: Die Leistungen beziehen sich auf Werbeanzeigen bei Meta (Facebook und Instagram). Andere Plattformen wie Google, TikTok oder LinkedIn sowie organischer Content, Account-Management, Community-Management und eine laufende Unternehmensberatung sind nicht geschuldet, sofern sie nicht gesondert vereinbart werden.

(5) Kein Erfolg geschuldet: Der Dienstleister schuldet die sorgfältige Erbringung der vereinbarten Leistungen, jedoch keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg, insbesondere keine bestimmte Anzahl an Leads, Terminen oder Verkäufen, keine bestimmten Kosten pro Ergebnis, keinen bestimmten ROAS und keinen Umsatz. Ergebnisse hängen maßgeblich von Angebot, Preis, Markt, Werbebudget, Vertrieb des Kunden sowie den Algorithmen und Entscheidungen der Plattformbetreiber ab. Prognosen und Zielwerte aus dem Onboarding sind Planungsgrößen, keine Zusagen.

(6) Onlineshops: Bei Onlineshops sind E-Mail-Marketing, Newsletter, Warenkorbabbruch- und Wiederkauf-Strecken, die Optimierung des Shops sowie Marktplätze nicht geschuldet, sofern nicht gesondert vereinbart. Die E-Mail-Automatisierungen nach Abs. 2 beziehen sich auf Landingpages und Funnels des Dienstleisters.

§ 5 Creatives und Produktionsumfang

(1) Der Dienstleister produziert pro Leistungsperiode die im Vertrag vereinbarte Anzahl an Creatives. Die Aufteilung auf Video-Creatives, Statics und Varianten bestimmt der Dienstleister nach strategischen Gesichtspunkten (Creative-Mix); Wünsche des Kunden berücksichtigt er angemessen.

(2) Jedes Creative enthält die Grundbearbeitung nach § 2 Abs. 6.

(3) Über die Grundbearbeitung hinaus hat der Kunde je Creative Anspruch auf höchstens:

CreativeLaufzeit bzw. UmfangEnthaltene Effekte bzw. Besonderheiten
Video-Creativebis 90 Sekundenbis zu 5 Effekte
StaticEinzelbild oder Karussell bis 5 Kartenbis zu 3 Besonderheiten

Der Dienstleister darf freiwillig mehr liefern. Ein Anspruch des Kunden entsteht daraus auch bei wiederholter Mehrleistung nicht.

(4) Komplexe Creatives nach § 2 Abs. 9 sind nicht im Standardumfang enthalten und bedürfen einer gesonderten Vereinbarung. Der Kunde kann spontan nach Bedarf anfragen, mehrere Standard-Creatives gegen ein komplexes Creative zu tauschen. Der Dienstleister entscheidet nach billigem Ermessen; das Tauschverhältnis wird in Textform festgehalten.

(5) Der Dienstleister stellt Konzept, Skripte und Produktionsequipment. Die Beschaffung von Darstellern, Models, Requisiten, Produkten, Drehgenehmigungen und Locations obliegt, wenn nicht anders definiert, dem Kunden. Der Dienstleister unterstützt im Rahmen seiner Möglichkeiten, ohne dazu verpflichtet zu sein.

(6) Stellt der Kunde eigenes Material bereit (z. B. Produktbilder, Kundenvideos, Material aus eigener Produktion), verarbeitet der Dienstleister es im Rahmen der vereinbarten Menge an Creatives. Für die Rechte an diesem Material gilt § 18.

(7) Für Musik und Sounds verwendet der Dienstleister lizenzierte Quellen oder die in den Plattformen bereitgestellte Werbemusik. Wünscht der Kunde bestimmte, nicht lizenzierte Musik, trägt er Verantwortung und Kosten der Lizenzierung.

(8) Für Produktaufnahmen und Creator-Inhalte stellt der Kunde rechtzeitig und kostenfrei Produktmuster bereit und trägt die Versandkosten. Honorare externer Creator sind nicht in der Vergütung enthalten, sofern nicht vereinbart, und werden vorab mit dem Kunden abgestimmt.

§ 6 Drehtermin

(1) Pro Leistungsperiode ist ein Drehtermin in der Vergütung enthalten. Er findet nach Absprache kurz vor Beginn oder im Laufe der Leistungsperiode statt. Ein späterer Drehtermin verschiebt lediglich die Bereitstellung der Creatives.

(2) Der Drehtermin findet beim Kunden oder an einem vereinbarten Ort statt. Reise- und Verpflegungskosten sind im allgemeinen Preis enthalten. Zusätzliche Anfahrten und Übernachtungen werden vorab vereinbart und gesondert berechnet. Nach Absprache kann der Dreh auch remote erfolgen, indem der Kunde Material nach Skript und Anleitung des Dienstleisters selbst aufnimmt.

(3) In Textform (z. B. per WhatsApp oder E-Mail) vereinbarte Termine sind verbindlich. Sie können einmalig verschoben werden, wenn der Kunde dies spätestens 48 Stunden vorher anfragt und der Dienstleister einen Ersatztermin anbieten kann.

(4) Sagt der Kunde später ab oder erscheint er nicht, entfällt der Termin ersatzlos, insbesondere wenn der Dienstleister bereits angereist ist. Die Vergütung bleibt geschuldet (§ 615 BGB). Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Dienstleister kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Der Dienstleister erstellt die Creatives dann aus vorhandenem oder vom Kunden bereitgestelltem Material, soweit möglich.

(5) Muss der Dienstleister einen Termin aus von ihm zu vertretenden Gründen absagen, bietet er unverzüglich mindestens zwei Ersatztermine innerhalb der laufenden oder folgenden Leistungsperiode an. Kommt kein Ersatztermin zustande, erstattet er die auf die nicht erbrachte Leistung entfallende Vergütung anteilig oder rechnet sie auf die Folgeperiode an; die Wahl trifft der Kunde.

(6) Wird am Drehtermin aus Gründen, die der Dienstleister zu vertreten hat, nicht genug Material für die vereinbarte Menge aufgenommen, gilt § 13 Abs. 3 entsprechend.

§ 7 Werbekonten und Werbebudget

(1) Business Manager, Werbekonto, Seiten und Pixel werden auf den Namen und für Rechnung des Kunden geführt. Der Kunde ist Vertragspartner des Plattformbetreibers und trägt das Werbebudget unmittelbar über eine eigene Zahlungsmethode. Der Dienstleister tritt nicht in Vorleistung.

(2) Der Kunde räumt dem Dienstleister im Rahmen des Setups (§ 2 Abs. 18) die erforderlichen Zugriffsrechte ein, vorrangig über einen Partnerzugriff auf sein Business-Portfolio (Meta Business Manager), insbesondere für Werbekonto, Facebook-Seite, Instagram-Konto und Pixel, und hält sie während der Laufzeit aufrecht. Soweit es für einzelne Leistungen erforderlich ist, etwa für Tracking, Landingpage oder Onlineshop, kann der Kunde dem Dienstleister auch Zugangsdaten zu einzelnen Konten oder Systemen überlassen. Der Dienstleister behandelt diese vertraulich, speichert sie ausschließlich verschlüsselt, nutzt sie nur für die vereinbarten Leistungen und ändert sie nicht ohne Absprache. Nach Vertragsende sollte der Kunde überlassene Zugangsdaten ändern.

(3) Der Dienstleister empfiehlt ein monatliches Werbebudget. Über die Höhe entscheidet der Kunde. Ist das Budget erkennbar zu niedrig, um die vereinbarten Ziele sinnvoll zu testen, weist der Dienstleister darauf in Textform hin. Innerhalb des vom Kunden freigegebenen Budgets verteilt der Dienstleister die Mittel nach eigenem fachlichen Ermessen auf Kampagnen, Anzeigengruppen und Creatives.

(4) Anzeigen unterliegen den Richtlinien und Entscheidungen des Plattformbetreibers. Ablehnungen, Einschränkungen oder Sperrungen von Anzeigen, Konten oder Seiten liegen nicht im Einflussbereich des Dienstleisters. Der Dienstleister unterstützt den Kunden im Rahmen des Zumutbaren bei Einsprüchen oder ähnlichen Anliegen bezogen auf das Werbekonto. Ein Anspruch auf Minderung oder Rückzahlung entsteht daraus nicht, es sei denn, der Dienstleister hat die Sperrung zu vertreten. Fallen Anzeigen in eine besondere Kategorie des Plattformbetreibers (etwa Finanzen, Beschäftigung oder Wohnen), gelten eingeschränkte Ausrichtungsoptionen; dies stellt keinen Mangel dar.

(5) Bei Vertragsende übernimmt der Kunde die Steuerung seiner Kampagnen. Der Dienstleister pausiert auf Wunsch laufende Kampagnen zum Vertragsende. Der Kunde entzieht dem Dienstleister anschließend die Zugriffsrechte.

§ 8 Tracking, Funnel und Tools

(1) Der Dienstleister richtet das Tracking ein bzw. prüft es, insbesondere Meta-Pixel, Conversions API, Ereignisse und Domain-Verifizierung, soweit die Systeme des Kunden dies zulassen. Für eine rechtskonforme Einwilligungsabfrage (Cookie-Banner) und die Datenschutzerklärung seiner Website ist der Kunde verantwortlich; der Dienstleister weist auf erkennbare Lücken hin.

(2) Eine Landingpage bzw. ein Funnel umfasst, sofern nichts anderes vereinbart ist, eine gut aufgebaute Seite mit Formular, Terminbuchung oder Weiterleitung zum Produkt sowie eine Danke-Seite. Der Aufbau eines Onlineshops, eines Shop-Relaunchs oder einer vollständigen Unternehmenswebsite ist nicht enthalten.

(3) Landingpages werden mit FunnelCockpit erstellt. Die Kosten liegen beim Dienstleister. Nach Vertragsende kann der Kunde die Übertragung der Seite in ein eigenes Konto oder einen Export der Inhalte verlangen, soweit das Werkzeug dies zulässt; andernfalls wird die Seite deaktiviert. Vorlagen, Strukturen und Know-how des Dienstleisters bleiben bei ihm.

(4) E-Mail-Automatisierungen und die Weiterleitung von Leads richtet der Dienstleister innerhalb des Funnels ein. Für das CRM, das Postfach und alle weiteren Systeme des Kunden, in die Leads weitergeleitet werden, ist der Kunde verantwortlich.

(5) Für Ausfälle, Änderungen oder Einschränkungen externer Tools und Plattformen haftet der Dienstleister nur nach § 20. Daraus entstehende Verzögerungen verlängern die Leistungsfristen entsprechend.

(6) Bei Onlineshops richtet der Dienstleister das Tracking über die vom Shopsystem bereitgestellten Schnittstellen bzw. Apps ein. Für die Richtigkeit der Produktdaten, insbesondere Preise, Grundpreise, Verfügbarkeit und Versandkosten, ist der Kunde verantwortlich. Der Dienstleister ändert Produktdaten nur auf Weisung des Kunden.

§ 9 Reporting und Kommunikation

(1) Der Dienstleister berichtet in dem im Vertrag vereinbarten Rhythmus, mindestens einmal pro Leistungsperiode, über die wesentlichen Kennzahlen, insbesondere Werbeausgaben, Ergebnisse, Kosten pro Ergebnis, getestete Creatives und nächste Schritte.

(2) Die Kommunikation erfolgt über den im Onboarding vereinbarten Kanal. Der Dienstleister beantwortet Anfragen in der Regel innerhalb von 1–2 Werktagen.

(3) Calls zur Auswertung der Kampagne finden im vereinbarten Umfang statt. Darüber hinausgehende Beratungstermine sind nicht enthalten und können auf Anfrage gesondert vereinbart werden.

§ 10 Vertriebsübernahme (optionales Modul)

(1) Ist das Setting im Vertrag vereinbart, kontaktiert der Dienstleister im Namen des Kunden Leads aus den betreuten Kampagnen, qualifiziert sie anhand der mit dem Kunden vereinbarten Kriterien und vereinbart Termine für Verkaufsgespräche des Kunden. Er unternimmt je Lead bis zu 5 Kontaktversuche.

(2) Der Dienstleister führt keine Verkaufsgespräche oder Webinare durch, gibt keine verbindlichen Angebote ab und schließt keine Verträge im Namen des Kunden. Verkaufsgespräch, Webinar und Abschluss übernimmt der Kunde selbst oder ein von ihm beauftragter Dritter.

(3) Der Kunde stellt Gesprächsleitfaden, Informationen zum Angebot, Qualifizierungskriterien und Kalender bereit und bestimmt, welche Aussagen gemacht werden dürfen. Der Dienstleister macht keine Zusagen darüber hinaus, insbesondere keine Preis-, Erfolgs- oder Einkommensversprechen.

(4) Termine werden in den Kalender des Kunden oder einfach als Kontakt durchgegeben. Zu jedem Termin übergibt der Dienstleister spätestens am folgenden Werktag eine kurze Zusammenfassung des Erstkontakts über den gemeinsamen Google-Drive-Ordner, per E-Mail oder in das vom Kunden benannte System. Den Stand der Leads führt er in einer Tabelle lokal auf einem verschlüsselten Gerät. Einzelheiten regelt die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (Anlage 1).

(5) Der Kunde ist verantwortlich für eine Rechtsgrundlage jeder Kontaktaufnahme, insbesondere eine Einwilligung nach § 7 UWG für Anrufe und werbliche E-Mails, für die Durchführung der vereinbarten Termine sowie für Rechtmäßigkeit und Erbringung seines Angebots. Der Dienstleister kontaktiert ausschließlich Personen, die über die Kampagnen des Kunden Kontaktdaten übermittelt haben. Der Kunde teilt dem Dienstleister auf Anfrage mit, welche Termine stattgefunden und zu Abschlüssen geführt haben.

(6) Eine bestimmte Anzahl an Terminen oder Abschlüssen ist nicht geschuldet; § 4 Abs. 5 gilt entsprechend. Nicht wahrgenommene Termine oder ausbleibende Abschlüsse berühren die Vergütung nicht.

(7) Bei Vertragsende übergibt der Dienstleister offene Leads und vereinbarte Termine an den Kunden und löscht seine Lead-Tabelle nach Anlage 1.

§ 11 Onboarding-Beratung

(1) Die Onboarding-Beratung findet einmalig zu Beginn der Zusammenarbeit statt. Der Dienstleister geht dabei ausführlich durch, was vor dem Start an Angebot, Funnel, Website, Tracking, Vertriebsprozess und Markenauftritt angepasst werden sollte.

(2) Die Ergebnisse fasst der Dienstleister in Textform zusammen. Die Zusammenfassung ist Grundlage für Kampagne, Zielwerte und Zuständigkeiten.

(3) Geschuldet sind Empfehlungen. Ihre Umsetzung liegt beim Kunden, soweit sie nicht zu den Leistungen nach § 4 Abs. 2 gehört oder gesondert beauftragt wird.

(4) Nach dem Onboarding konzentriert sich der Dienstleister ausschließlich auf die vereinbarten Leistungen rund um die Kampagne. Eine fortlaufende Beratung zu Themen außerhalb der Kampagne, etwa organischem Content, anderen Werbeplattformen oder Unternehmensstrategie, ist nicht Teil des Vertrags.

(5) Fragen, die sich während der Laufzeit unmittelbar aus der Kampagne ergeben, etwa zu Funnel, Tracking oder Angebot, klärt der Dienstleister im Rahmen des Reportings nach § 9.

§ 12 Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der Kunde stellt alle erforderlichen Informationen, Zugänge, Materialien und Produkte rechtzeitig, vollständig und in geeigneter Form bereit. Die Einzelheiten werden im Onboarding festgehalten.

(2) Der Kunde benennt einen Ansprechpartner mit Entscheidungsbefugnis, der zu üblichen Geschäftszeiten erreichbar ist.

(3) Der Kunde gibt Skripte, Creatives und Landingpages innerhalb von drei Werktagen nach Bereitstellung frei oder teilt konkrete Änderungswünsche mit. Ohne Freigabe werden keine Anzeigen veröffentlicht.

(4) Der Kunde bearbeitet eingehende Leads, Anfragen und Bestellungen zeitnah innerhalb von 48 Stunden selbst, soweit nicht die Vertriebsübernahme nach § 10 vereinbart ist. Er teilt dem Dienstleister auf Anfrage mit, welche Leads qualifiziert waren und zu Abschlüssen geführt haben, damit die Kampagnen darauf optimiert werden können. Verzögerte Bearbeitung geht nicht zulasten des Dienstleisters.

(5) Der Kunde stellt sicher, dass Angebot, Website bzw. Onlineshop einschließlich Bestell- und Zahlungsprozess sowie Vertriebsprozess funktionsfähig sind und die beworbenen Leistungen erbracht werden können.

(6) Verzögerungen aus fehlender, verspäteter oder unzureichender Mitwirkung verschieben die Leistungserbringung entsprechend. Die Vergütung bleibt geschuldet; ein Anspruch auf Minderung oder Rückerstattung entsteht nicht. Mehraufwand kann der Dienstleister nach vorherigem Hinweis in Textform nach Aufwand berechnen.

§ 13 Leistungszeit und Bereitstellung

(1) Die Creatives einer Leistungsperiode werden fortlaufend im Laufe der Leistungsperiode bereitgestellt, in der Regel gebündelt in mehreren Paketen. Taggenaue Fristen bestehen nur, wenn sie ausdrücklich vereinbart sind.

(2) Alle Creatives einer Leistungsperiode werden spätestens bis zum Ende des folgenden Monats bereitgestellt (Endtermin).

(3) Liefert der Dienstleister in einer Leistungsperiode weniger Creatives als vereinbart, holt er die Differenz in der folgenden Leistungsperiode nach; im letzten Monat der Laufzeit innerhalb eines Monats nach Vertragsende. Mehrlieferungen kann er auf die folgende Leistungsperiode anrechnen.

§ 14 Freigabe und Revisionen

(1) Der Dienstleister stellt Skripte und fertige Creatives zur Freigabe bereit, in der Regel über einen gemeinsamen Ordner.

(2) Je Creative sind bis zu zwei Korrekturschleifen enthalten. Änderungswünsche sind gebündelt, in Textform und konkret mitzuteilen. Weitere Korrekturen werden nach Aufwand berechnet, sofern sie nicht unentgeltlich zugesagt werden.

(3) Teilt der Kunde innerhalb von 7 Kalendertagen nach Bereitstellung keine Änderungswünsche mit, gilt das Creative als abgenommen. Gleiches gilt, wenn er das Creative freigibt, veröffentlicht oder anderweitig nutzt. Unabhängig davon werden Anzeigen nur nach Freigabe veröffentlicht (§ 12 Abs. 3).

(4) Technische Mängel, etwa Bild- oder Tonfehler, fehlerhafte Untertitel oder Renderfehler, werden ohne zahlenmäßige Begrenzung kostenfrei behoben. Sie sind innerhalb von 30 Tagen nach Bereitstellung zu melden; § 19 bleibt unberührt.

(5) Grundlegende Änderungen eines bereits freigegebenen Skripts, etwa ein neuer Winkel oder ein anderes Angebot, gelten nicht als Korrektur, sondern als neues Skript.

§ 15 Vergütung, Zahlung, Verzug

(1) Die Vergütung ergibt sich aus dem Vertrag. Das Werbebudget ist nicht enthalten (§ 7).

(2) Der Dienstleister ist Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG; Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen. Entfällt die Kleinunternehmerregelung, wird die gesetzliche Umsatzsteuer zusätzlich berechnet.

(3) Rechnungen werden zu Beginn jeder Leistungsperiode gestellt, eine einmalige Setup-Vergütung (§ 2 Abs. 18) mit Vertragsschluss. Gesondert vereinbarte Reisekosten, Provisionen und Zusatzleistungen werden nach Anfall berechnet.

(4) Die Zahlungsfrist beträgt sieben Tage ab Rechnungsdatum. Zulässig sind Banküberweisung und PayPal. Gebühren des gewählten Zahlungsdienstes trägt der Kunde.

(5) Nach Ablauf der Zahlungsfrist kommt der Kunde ohne Mahnung in Verzug (§ 286 Abs. 2 Nr. 1 BGB). Der Dienstleister kann Verzugszinsen nach § 288 Abs. 2 BGB und die Pauschale nach § 288 Abs. 5 BGB verlangen. Weitergehende Ansprüche bleiben vorbehalten.

(6) Ist eine Rechnung 21 Tage nach Rechnungsdatum nicht vollständig bezahlt, darf der Dienstleister nach Ankündigung in Textform mit fünf Tagen Frist alle Leistungen einstellen, einschließlich der Betreuung laufender Kampagnen. Er pausiert in diesem Fall die Kampagnen, um unkontrollierte Werbeausgaben zu vermeiden. Die Vergütung bleibt geschuldet und wird zu den vereinbarten Terminen fällig; die Leistungsfristen verlängern sich um die Dauer des Leistungsstopps.

§ 16 Laufzeit, Verlängerung, Kündigung

(1) Der Vertrag läuft für die vereinbarte Anzahl an Leistungsperioden und endet danach automatisch, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Eine stillschweigende Verlängerung findet nicht statt.

(2) Eine Verlängerung erfolgt nur durch neue Vereinbarung in Textform. Der Dienstleister kann für Folgezeiträume geänderte Konditionen anbieten. Er spricht den Kunden in der Regel spätestens zwei Wochen vor Vertragsende auf eine Verlängerung an.

(3) Während der Laufzeit ist die ordentliche Kündigung ausgeschlossen. Eine vorzeitige Beendigung ist nur mit Zustimmung des Dienstleisters in Textform möglich.

(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund (§§ 314, 626, 648a BGB) bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für den Dienstleister liegt insbesondere vor bei nachhaltigem Zahlungsverzug, bei nachhaltiger Verletzung der Mitwirkungspflichten oder wenn der Kunde Werbung verlangt, die gegen Recht oder Plattformrichtlinien verstößt.

(5) Beendet der Kunde den Vertrag ohne wichtigen Grund vorzeitig, bleibt die restliche Vergütung geschuldet; der Dienstleister muss sich ersparte Aufwendungen und anderweitigen Erwerb anrechnen lassen (§ 648 S. 2 BGB entsprechend).

(6) Nach Absprache in Textform kann eine Leistungsperiode pausiert und an das Vertragsende angehängt werden. Die Vergütung für die pausierte Periode wird zum ursprünglichen Termin fällig. Ein Anspruch auf Pausierung besteht nicht.

(7) Kündigungen bedürfen der Textform. Zum Vertragsende gilt § 7 Abs. 5.

§ 17 Nutzungsrechte

(1) Mit vollständiger Zahlung erhält der Kunde an den für ihn erstellten und abgenommenen Creatives, Skripten und Landingpage-Inhalten ein einfaches, zeitlich, räumlich und inhaltlich unbeschränktes Nutzungsrecht, auch über das Vertragsende hinaus. Es umfasst insbesondere die Nutzung in bezahlten Anzeigen, auf Websites und in sozialen Netzwerken.

(2) Bis zur vollständigen Zahlung ist die Nutzung nur widerruflich gestattet. Bei Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen kann der Dienstleister die Erlaubnis nach Fristsetzung in Textform widerrufen.

(3) Ein Anspruch auf Herausgabe von Rohmaterial oder Projektdateien besteht nicht. Der Dienstleister bewahrt Rohmaterial mindestens zwei Monate nach Ende der jeweiligen Leistungsperiode auf. Herausgabe oder längere Archivierung können gesondert vereinbart werden.

(4) Der Kunde darf Creatives bearbeiten oder bearbeiten lassen, soweit dadurch nicht der Eindruck entsteht, die bearbeitete Fassung stamme vom Dienstleister, und keine Rechte Dritter verletzt werden, etwa Musiklizenzen.

(5) Die Übertragung der Nutzungsrechte ist nur an einen Rechtsnachfolger des Geschäftsbetriebs zulässig. Weitere Übertragungen oder Unterlizenzen bedürfen der Zustimmung des Dienstleisters in Textform.

(6) Methoden, Vorlagen, Strategien, Skript-Strukturen und Know-how des Dienstleisters bleiben bei ihm und dürfen von ihm weiter genutzt werden.

(7) Der Dienstleister darf Creatives, Name, Logo und anonymisierte oder freigegebene Kennzahlen des Kunden als Referenz verwenden, sofern nichts anderes vereinbart ist. Der Kunde kann aus sachlichem Grund in Textform widersprechen; der Dienstleister entfernt die Inhalte dann in angemessener Frist, soweit zumutbar.

§ 18 Rechte Dritter, Werbeaussagen, Freistellung

(1) Der Kunde sichert zu, dass alle von ihm bereitgestellten Materialien (Logos, Bilder, Videos, Musik, Texte, Produkte, Marken, Kundenstimmen) frei von Rechten Dritter sind oder er über die nötigen Rechte verfügt.

(2) Der Kunde stellt sicher, dass alle in Aufnahmen erkennbaren Personen wirksam in Aufnahme und Veröffentlichung, auch in bezahlten Anzeigen, eingewilligt haben (§ 22 KUG, Art. 6 DSGVO). Er dokumentiert die Einwilligungen und legt sie auf Anforderung vor.

(3) Der Kunde ist für die inhaltliche Richtigkeit und Rechtmäßigkeit der Werbeaussagen über sein Angebot verantwortlich, insbesondere für Angaben zu Wirkung, Ergebnissen, Einkommen, Preisen, Rabatten und Garantien sowie für branchenspezifische Vorgaben, etwa des Heilmittelwerbegesetzes oder des Finanzrechts. Bei Onlineshops gilt dies insbesondere für Preisangaben und Preisermäßigungen nach der Preisangabenverordnung, Produktangaben und Kennzeichnungspflichten sowie gesundheits- oder wirkungsbezogene Aussagen, etwa bei Nahrungsergänzungsmitteln oder Kosmetik. Der Dienstleister weist auf erkennbare Risiken hin, schuldet aber keine Rechtsberatung.

(4) Kundenstimmen und Ergebnisse dürfen nur verwendet werden, wenn sie echt und belegbar sind.

(5) Der Kunde stellt den Dienstleister von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer Verletzung der Absätze 1 bis 4 oder auf Vorgaben des Kunden beruhen, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung. Der Dienstleister informiert den Kunden unverzüglich über solche Ansprüche.

(6) Für Inhalte, die der Kunde oder Dritte selbst erstellt oder ohne Freigabe des Dienstleisters verändert haben, übernimmt der Dienstleister keine Verantwortung.

§ 19 Mängelrechte

(1) Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist.

(2) Der Kunde prüft die Leistungen unverzüglich nach Bereitstellung und rügt offensichtliche Mängel innerhalb von 14 Tagen in Textform, versteckte Mängel unverzüglich nach Entdeckung.

(3) Mängelansprüche verjähren in zwölf Monaten ab Abnahme. Dies gilt nicht bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, arglistig verschwiegenen Mängeln und Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

(4) Geschmackliche Abweichungen, Abweichungen aufgrund von Vorgaben oder Materialien des Kunden sowie das Ausbleiben eines bestimmten wirtschaftlichen Erfolgs (§ 4 Abs. 5) sind keine Mängel.

§ 20 Haftung

(1) Der Dienstleister haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, bei Übernahme einer Garantie und bei Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet er nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf die der Kunde vertrauen darf. Die Haftung ist dann auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt, höchstens auf die im jeweiligen Vertragsjahr vereinbarte Vergütung.

(3) Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz und nach Art. 82 DSGVO bleibt unberührt.

(4) Der Dienstleister haftet insbesondere nicht für: a) Entscheidungen, Sperrungen, Ausfälle und Änderungen von Plattformbetreibern und externen Tools, b) die Höhe der Werbeausgaben, soweit sie innerhalb des vom Kunden freigegebenen Budgets liegen, c) das Ausbleiben eines wirtschaftlichen Erfolgs, d) Inhalte und Aussagen, die auf Vorgaben oder Materialien des Kunden beruhen, e) Systeme des Kunden wie Website, Shop, CRM oder Postfach, f) Lieferfähigkeit, Lagerbestand und Preise des Kunden sowie die Funktionsfähigkeit seines Onlineshops.

(5) Für Datenverlust haftet der Dienstleister nur in dem Umfang, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Kunden zur Wiederherstellung nötig gewesen wäre.

(6) Die Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten von Erfüllungsgehilfen des Dienstleisters.

§ 21 Vertraulichkeit

(1) Beide Parteien behandeln alle nicht offenkundigen Informationen der anderen Partei vertraulich, insbesondere Geschäftszahlen, Kundendaten, Strategien, Konzepte, Preise und Arbeitsweisen.

(2) Ausgenommen sind öffentlich bekannte oder unabhängig entwickelte Informationen sowie Offenlegungen aufgrund gesetzlicher oder behördlicher Pflicht; in diesem Fall informiert die offenlegende Partei die andere vorab, soweit zulässig.

(3) Die Pflicht gilt drei Jahre über das Vertragsende hinaus. Geschäftsgeheimnisse im Sinne des GeschGehG sind zeitlich unbegrenzt geschützt.

§ 22 Datenschutz

(1) Beide Parteien beachten die DSGVO und das BDSG.

(2) Soweit der Dienstleister im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, insbesondere Lead-Daten aus Anzeigen und Funnels, schließen die Parteien die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO (Anlage 1). Sie geht in datenschutzrechtlichen Fragen diesen AGB vor.

(3) Der Kunde ist für die datenschutzrechtliche Zulässigkeit seiner Werbung, seiner Website, seines Shops, seiner Formulare und seiner eigenen Systeme verantwortlich.

§ 23 Leistungserbringung

(1) Der Dienstleister erbringt die Leistungen selbst. Den Einsatz von Subunternehmern, etwa Freelancern oder Agenturen, die Zugang zu Daten oder Konten des Kunden erhalten, teilt er vorab in Textform mit; für die Auftragsverarbeitung gilt Anlage 1.

(2) Der Dienstleister bleibt für die ordnungsgemäße Leistungserbringung verantwortlich.

(3) Der Dienstleister setzt zur Leistungserbringung Software- und Cloud-Dienste ein, etwa für Schnitt, Gestaltung, Ablage und KI-gestützte Bearbeitung. Welche Anbieter das sind und welche Daten sie erhalten, ergibt sich aus der Datenschutzerklärung (Ziffer 15). Änderungen dort teilt der Dienstleister laufenden Kunden in Textform mit.

§ 24 Höhere Gewalt

Ereignisse höherer Gewalt, etwa Naturereignisse, Epidemien, behördliche Anordnungen, längere Ausfälle von Kommunikationsnetzen oder Plattformen sowie unverschuldete Erkrankung des Dienstleisters, befreien für ihre Dauer von den Leistungspflichten; Fristen verlängern sich entsprechend. Dauert die Störung länger als sechs Wochen, können beide Parteien hinsichtlich des betroffenen Leistungsteils zurücktreten; bereits gezahlte Vergütung für nicht erbrachte Leistungen wird erstattet.

§ 25 Textform und Kommunikation

(1) Vertragsänderungen und alle nach diesen AGB erforderlichen Erklärungen bedürfen der Textform (§ 126b BGB), z. B. per E-Mail oder Messenger.

(2) Nachrichten über WhatsApp wahren die Textform. Erklärungen des Dienstleisters sind verbindlich, wenn sie von Tim Schroff stammen; Erklärungen des Kunden, wenn sie vom benannten Ansprechpartner (§ 12 Abs. 2) stammen.

(3) Auf Verlangen einer Partei wird eine per WhatsApp getroffene Vereinbarung per E-Mail bestätigt.

§ 26 Anwendbares Recht, Gerichtsstand

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Erfüllungsort ist der Sitz des Dienstleisters, soweit sich aus der Leistung nichts anderes ergibt (z. B. Drehtermin beim Kunden).

(3) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Dienstleisters. Der Dienstleister kann auch am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden klagen.

§ 27 Salvatorische Klausel

Ist eine Bestimmung ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt. An ihre Stelle tritt die wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt. Gleiches gilt für Regelungslücken.

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Datenschutzerklärung

Brachio Branding

1. Datenschutz auf einen Blick

Diese Datenschutzerklärung erläutert, welche personenbezogenen Daten wir auf unseren Websites und im Rahmen unserer Dienstleistungen verarbeiten, wofür und auf welcher Rechtsgrundlage. Personenbezogene Daten sind alle Informationen, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Wir verarbeiten sie nach der DSGVO, dem BDSG und dem TDDDG.

Auf unseren mit Wix betriebenen Websites setzen wir keine Analyse-, Tracking- oder Werbe-Cookies und keine Tracking-Pixel ein. Auf den Landingpages für unsere eigenen Werbeanzeigen nutzen wir das Meta-Pixel und die Conversions API, aber nur, wenn Sie über das Cookie-Banner eingewilligt haben (Ziffer 10).

2. Verantwortlicher

Verantwortlich im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO ist:

Tim Schroff, Brachio Branding
Buchbronnenweg 2/1, 89134 Blaustein
E-Mail: business@timschroff.de
Telefon: +49 157 55007150

Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt, da die gesetzlichen Voraussetzungen nicht vorliegen. Für Fragen zum Datenschutz wenden Sie sich an die oben genannten Kontaktdaten.

3. Hosting

Unsere Websites werden gehostet bei Wix.com Ltd., 40 Namal Tel Aviv St., Tel Aviv 6350671, Israel. Wix verarbeitet in unserem Auftrag die für den Betrieb nötigen Daten, speichert technische Logfiles und setzt technisch notwendige Cookies. Mit Wix besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.

Für Israel besteht ein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission. Soweit Daten in weitere Drittländer übermittelt werden, geschieht dies auf Grundlage der EU-Standardvertragsklauseln (Art. 46 DSGVO).

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einer sicheren und zuverlässigen Bereitstellung der Website).

4. Server-Logfiles

Beim Besuch unserer Websites werden automatisch technisch notwendige Daten erfasst: Browsertyp und -version, Betriebssystem, IP-Adresse, Datum und Uhrzeit des Aufrufs sowie die zuvor besuchte Seite. Diese Daten sind nötig, um die Website auszuliefern und ihre Sicherheit zu gewährleisten. Sie werden nicht mit anderen Daten zusammengeführt und nicht zu Marketingzwecken ausgewertet.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Speicherdauer: 30 Tage.

5. Cookies

Auf unseren Wix-Websites verwenden wir ausschließlich technisch notwendige Cookies des Hosting-Anbieters, die für die Funktion der Website erforderlich sind. Analyse-Cookies, Werbe-Cookies, Tracking-Pixel und Statistik-Werkzeuge setzen wir dort nicht ein. Auf unseren Landingpages bei FunnelCockpit fragt ein Cookie-Banner Ihre Einwilligung für das Meta-Pixel ab; ohne Einwilligung werden dort nur technisch notwendige Cookies gesetzt. Ihre Auswahl können Sie jederzeit über die Cookie-Einstellungen der Landingpage ändern.

Rechtsgrundlage: § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG für den Zugriff auf Ihr Endgerät, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für die weitere Verarbeitung.

6. Schriftarten

Die auf unseren Websites verwendeten Schriftarten werden von unserem Hosting-Anbieter bzw. von unserem eigenen Server geladen. Eine Verbindung zu Servern von Google oder anderen Schriftanbietern findet dabei nicht statt.

7. Anfragen und Kontaktaufnahme

Interessenten und Kunden kommen auf verschiedenen Wegen zu uns: über unsere Social-Media-Profile und Direktnachrichten, über unsere Websites, die wir mit Wix betreiben, und über unsere Werbeanzeigen auf Instagram und Facebook, die auf Landingpages bei FunnelCockpit führen. Dabei verarbeiten wir die Angaben, die Sie uns mitteilen: Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Social-Media-Profil und Angaben zu Ihrem Anliegen bzw. Unternehmen. Füllen Sie ein Formular direkt in einer Anzeige aus (Lead-Formular von Meta), übermittelt Meta uns diese Angaben. Wir speichern die Daten in den genannten Systemen, in unserem E-Mail-Postfach, lokal auf einem verschlüsselten Rechner und, soweit für die Zusammenarbeit nötig, in Google Drive.

Zweck: Bearbeitung Ihrer Anfrage und Vorbereitung eines möglichen Vertrags. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; bei Anfragen ohne Vertragsbezug Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Die Angabe der Daten ist freiwillig; ohne sie können wir Ihre Anfrage jedoch nicht bearbeiten.

8. Terminbuchung und Videogespräche (Calendly, Zoom)

Für Terminbuchungen nutzen wir Calendly der Calendly LLC, 271 17th St NW, 10th Floor, Atlanta, GA 30363, USA. Auf unseren Websites ist Calendly nur verlinkt; Daten werden erst übertragen, wenn Sie den Link anklicken und einen Termin buchen.

Verarbeitete Daten: Name, E-Mail-Adresse, gegebenenfalls Telefonnummer, Termin sowie freiwillige Angaben. Zweck: Planung und Durchführung des Termins. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sonst Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Mit Calendly besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Eine Übermittlung in die USA erfolgt auf Grundlage des EU-US Data Privacy Framework, soweit der Anbieter zertifiziert ist, sowie ergänzend der EU-Standardvertragsklauseln.

Für Videogespräche nutzen wir Zoom der Zoom Communications, Inc., 55 Almaden Boulevard, San Jose, CA 95113, USA. Verarbeitet werden Name, E-Mail-Adresse, Bild- und Tondaten während des Gesprächs, Meeting-Daten wie Zeitpunkt, Dauer und Teilnehmende sowie technische Daten wie die IP-Adresse. Gespräche zeichnen wir nur auf, wenn alle Teilnehmenden vorher eingewilligt haben.

Zweck: Durchführung von Erst- und Verkaufsgesprächen sowie von Onboarding- und Setup-Terminen mit Kunden, in denen auch Bildschirminhalte geteilt werden können. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sonst Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; für Aufzeichnungen Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Mit Zoom besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Eine Übermittlung in die USA erfolgt auf Grundlage des EU-US Data Privacy Framework bzw. der EU-Standardvertragsklauseln. Wenn Sie Zoom nicht nutzen möchten, sprechen wir gern telefonisch.

9. Landingpages über FunnelCockpit

Einige unserer Landingpages und Formulare betreiben wir mit FunnelCockpit. Dort werden die Daten verarbeitet, die Sie in Formulare eingeben, sowie technische Daten zum Seitenaufruf. Zweck: Bearbeitung Ihrer Anfrage bzw. Anmeldung und Versand der damit verbundenen E-Mails, etwa Bestätigungen und Terminerinnerungen. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Mit dem Anbieter besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung; die Verarbeitung erfolgt in Deutschland.

Auf den Landingpages für unsere eigenen Werbeanzeigen setzen wir mit Ihrer Einwilligung zusätzlich das Meta-Pixel ein (Ziffer 10).

10. Social Media und Werbeanzeigen

Wir betreiben Profile bei Instagram und Facebook (Meta Platforms Ireland Ltd., Merrion Road, Dublin 4, Irland) sowie YouTube (Google Ireland Ltd., Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland). Beim Aufruf unserer Profile verarbeiten diese Anbieter Ihre Daten in eigener Verantwortung, auch wenn Sie kein Konto haben. Für die Seiten-Insights sind wir mit Meta gemeinsam verantwortlich (Art. 26 DSGVO); Meta hat die wesentlichen Pflichten übernommen, Einzelheiten stehen in der Seiten-Insights-Ergänzung von Meta. Wir erhalten nur anonymisierte Statistiken. Die Anbieter verarbeiten Daten auch in den USA (EU-US Data Privacy Framework, Standardvertragsklauseln). Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Wir schalten Werbeanzeigen auf Instagram und Facebook. Auslieferung und Zielgruppenauswahl übernimmt Meta in eigener Verantwortung. Füllen Sie ein Formular direkt in einer Anzeige aus, gilt Ziffer 7.

Meta-Pixel und Conversions API. Auf den Landingpages, auf die unsere eigenen Anzeigen führen, setzen wir mit Ihrer Einwilligung das Meta-Pixel der Meta Platforms Ireland Ltd. ein. Es speichert Cookies auf Ihrem Gerät und übermittelt Meta Informationen wie IP-Adresse, Browser- und Geräteangaben, aufgerufene Seiten und Ereignisse, etwa eine Anfrage oder Terminbuchung. Ergänzend übermitteln wir diese Ereignisse serverseitig über die Conversions API. Dabei können E-Mail-Adresse und Telefonnummer in verschlüsselter (gehashter) Form übertragen werden, damit Meta das Ereignis einem Konto zuordnen kann. Inhalte aus Formularfeldern zu Ihrem Anliegen übermitteln wir nicht.

Zweck: Messung des Erfolgs unserer Anzeigen, Optimierung ihrer Ausspielung und Ansprache von Besuchern unserer Landingpages mit weiteren Anzeigen. Rechtsgrundlage: Ihre Einwilligung nach § 25 Abs. 1 TDDDG und Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Ohne Einwilligung werden Pixel und Conversions API nicht ausgelöst. Sie können die Einwilligung jederzeit über die Cookie-Einstellungen der Landingpage mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Cookies werden bis zu 90 Tage gespeichert.

Für die Erhebung und Übermittlung der Daten an Meta sind wir mit Meta gemeinsam verantwortlich (Art. 26 DSGVO); Grundlage ist die Vereinbarung von Meta für gemeinsam Verantwortliche (Controller Addendum). Die weitere Verarbeitung erfolgt durch Meta in eigener Verantwortung, auch in den USA, auf Grundlage des EU-US Data Privacy Framework und ergänzend der EU-Standardvertragsklauseln. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzrichtlinie von Meta.

Auf unseren Websites sind diese Netzwerke nur verlinkt. Daten werden erst übertragen, wenn Sie einen Link anklicken.

11. E-Mail und WhatsApp

Für E-Mails nutzen wir das Postfach unseres Anbieters dogado GmbH, mit dem ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung besteht. Mit Kunden und Interessenten kommunizieren wir auf deren Wunsch auch über WhatsApp (WhatsApp Ireland Limited, Merrion Road, Dublin 4, Irland). Dabei verarbeitet WhatsApp Ihre Telefonnummer und Metadaten auch in eigener Verantwortung und teilweise in den USA. Wenn Sie das nicht möchten, nutzen Sie bitte E-Mail oder Telefon. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b bzw. lit. f DSGVO.

Werbliche E-Mails senden wir nur mit Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, § 7 Abs. 2 UWG) oder an Bestandskunden zu eigenen ähnlichen Leistungen (§ 7 Abs. 3 UWG, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Sie können Einwilligung bzw. Nutzung jederzeit formlos widerrufen bzw. widersprechen; darauf weisen wir in jeder solchen E-Mail hin.

12. Daten unserer Kunden

Wenn Sie uns mit Werbekampagnen beauftragen, verarbeiten wir als Verantwortlicher Daten über Sie, Ihr Unternehmen und Ihre Ansprechpartner. Dazu gehören:

  • Vertrags- und Kontaktdaten: Name, Anschrift, E-Mail, Telefon, Unternehmens- und Steuerdaten sowie Rechnungs- und Zahlungsdaten für unsere Vergütung.
  • Konto- und Zugangsdaten: Zugriff auf Business Manager, Werbekonto, Onlineshop, Facebook-Seite, Instagram-Konto, Landingpages bzw. Website und, soweit vereinbart, CRM oder Kalender. Wir arbeiten bevorzugt über Partner- bzw. Mitarbeiterzugänge. Passwörter speichern wir, wenn überhaupt, ausschließlich verschlüsselt in einem Passwortmanager.
  • Werbe- und Abrechnungsdaten der Plattform: Werbeausgaben, Budgets, Rechnungen von Meta und die im Werbekonto hinterlegte Zahlungsmethode. Diese sehen wir nur im Werbekonto, so wie Meta sie anzeigt, bei Karten etwa nur die letzten Ziffern. Wir speichern keine vollständigen Karten- oder Kontonummern und lösen keine Zahlungen aus.
  • Kennzahlen und Geschäftszahlen: Kampagnenkennzahlen wie Reichweite, Klicks, Kosten pro Lead oder Termin sowie Geschäftszahlen, die Sie uns für die Auswertung nennen, etwa Umsätze, Preise, Margen, Abschlussquoten und die Anzahl neuer Kunden.
  • Inhalte aus der Zusammenarbeit: Angaben aus dem Onboarding, Gesprächsnotizen, Freigaben sowie Bild- und Videomaterial.

Zweck: Vertragsanbahnung und -durchführung, Betreuung und Auswertung Ihrer Kampagnen, Reporting, Abrechnung und Korrespondenz. Geschäftszahlen nutzen wir ausschließlich, um die Wirtschaftlichkeit Ihrer Kampagnen zu bewerten und sie zu verbessern.

So schützen wir diese Daten: Zugriff haben nur wir selbst, derzeit ausschließlich Tim Schroff. Alle Konten sind mit Zwei-Faktor-Authentifizierung gesichert, Arbeitsgeräte sind verschlüsselt. Ihre Daten liegen getrennt von denen anderer Kunden, lokal auf einem verschlüsselten Rechner und in einem nur für Sie freigegebenen Google-Drive-Ordner. Bild- und Videomaterial bearbeiten wir lokal auf unserem Rechner mit Programmen von Adobe (etwa Premiere Pro und After Effects) und mit DaVinci Resolve von Blackmagic Design; die Inhalte bleiben dabei grundsätzlich auf unserem Rechner. Nur wenn wir Cloud-Funktionen dieser Anbieter nutzen, etwa zur Synchronisierung, Ablage oder Freigabe von Projekten, werden Inhalte an sie übermittelt (Ziffer 15). Für Gestaltung und KI-gestützte Bearbeitung nutzen wir zusätzlich Canva und Claude; dabei übermitteln wir nur die jeweils benötigten Inhalte (Ziffer 15). Wir geben sie nicht an Dritte weiter; Ausnahmen sind die in Ziffer 15 genannten Dienstleister und gesetzliche Pflichten, etwa gegenüber Finanzbehörden für unsere eigene Buchhaltung. Kennzahlen zeigen wir als Referenz nur anonymisiert oder mit Ihrer Freigabe. Nach Vertragsende entziehen Sie uns die Zugänge; Notizen, Auswertungen und Geschäftszahlen löschen wir spätestens drei Monate nach Vertragsende, soweit keine Aufbewahrungspflicht besteht.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; für die Aufbewahrung von Rechnungen und Geschäftsbriefen Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit §§ 147 AO, 257 HGB. Ergänzend gilt die Vertraulichkeitsregelung in unseren AGB.

Zahlung über PayPal. Bezahlen Sie unsere Rechnungen über PayPal, übermitteln wir PayPal die dafür nötigen Angaben, insbesondere Name, E-Mail-Adresse, Rechnungsnummer und Betrag. Anbieter ist die PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22–24 Boulevard Royal, L-2449 Luxemburg. PayPal verarbeitet Ihre Daten in eigener Verantwortung nach seinen eigenen Datenschutzbestimmungen, gegebenenfalls auch außerhalb der EU auf Grundlage geeigneter Garantien. Zweck ist die Abwicklung der Zahlung. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Alternativ können Sie per Banküberweisung zahlen.

13. Anzeigen und Leadgenerierung für unsere Kunden

Melden Sie sich auf eine Anzeige oder Landingpage, die wir im Auftrag eines Kunden betreuen, verarbeiten wir Ihre Angaben ausschließlich als Auftragsverarbeiter dieses Kunden (Art. 28 DSGVO). Verantwortlich ist dann unser Kunde, dessen Name in der Anzeige bzw. auf der Landingpage genannt wird. Er informiert Sie in seiner eigenen Datenschutzerklärung. Bitte richten Sie Anfragen zu diesen Daten an ihn; an uns gerichtete Anfragen leiten wir unverzüglich weiter.

Das gilt auch, wenn wir Sie im Auftrag eines Kunden telefonisch oder per Nachricht kontaktieren, um einen Termin mit ihm zu vereinbaren. Wir nutzen dafür nur die Kontaktdaten, die Sie selbst angegeben haben. Gleiches gilt, wenn Sie über eine von uns betreute Anzeige im Onlineshop eines Kunden einkaufen.

14. Bewerbungen

Wenn Sie sich bei uns bewerben, verarbeiten wir Ihre Kontaktdaten, Unterlagen, Angaben zu Qualifikation und Werdegang sowie freiwillige Angaben, um über das Beschäftigungsverhältnis zu entscheiden. Rechtsgrundlage: § 26 BDSG in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; bei freiwilligen Angaben Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Nach einer Absage löschen wir Ihre Unterlagen spätestens sechs Monate nach Abschluss des Verfahrens, sofern keine längere Aufbewahrung zur Rechtsverteidigung nötig ist.

15. Empfänger und Drittländer

Wir geben Ihre Daten nur weiter, soweit es zur Vertragserfüllung nötig ist, eine gesetzliche Pflicht besteht, Sie eingewilligt haben, ein Dienstleister als Auftragsverarbeiter eingebunden ist oder wir ein berechtigtes Interesse daran haben. Eine Weitergabe an Dritte zu deren eigenen Werbezwecken findet nicht statt.

Als Auftragsverarbeiter setzen wir ein: Wix (Hosting), Calendly (Terminbuchung), Zoom (Videogespräche), FunnelCockpit (Landingpages und E-Mail-Automatisierung), dogado (E-Mail), Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland, mit Google Drive für die Speicherung und den Austausch von Dokumenten, Canva (Canva Pty Ltd, Sydney, Australien) für die Gestaltung von Grafiken und Werbemitteln sowie Anthropic (Anthropic Ireland, Limited, Dublin, Irland) mit dem KI-Assistenten Claude für die Bearbeitung von Bild- und Videomaterial (siehe unten). Soweit wir Cloud-Funktionen nutzen, etwa zur Synchronisierung, Ablage oder Freigabe von Projekten und Mediendateien (z. B. Creative Cloud, Frame.io, Blackmagic Cloud), setzen wir zudem Adobe (Adobe Systems Software Ireland Limited, Dublin, Irland) und Blackmagic Design (Blackmagic Design Pty Ltd, Melbourne, Australien) als Auftragsverarbeiter ein. Übermittlungen in die USA erfolgen auf Grundlage des EU-US Data Privacy Framework bzw. der EU-Standardvertragsklauseln, Übermittlungen nach Australien auf Grundlage der EU-Standardvertragsklauseln.

Einsatz von KI (Claude). Bei der Bearbeitung von Fotos, Grafiken und Videos nutzen wir den KI-Assistenten Claude der Anthropic Ireland, Limited, Dublin, Irland. Anthropic ist dabei als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO eingebunden; mit Anthropic besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Soweit Daten in die USA übermittelt werden, geschieht dies auf Grundlage der EU-Standardvertragsklauseln. Anthropic verwendet die übermittelten Inhalte nicht zum Training seiner KI-Modelle. Claude erhält ausschließlich:

  • Bild- und Videomaterial einschließlich der darin gezeigten Personen und gesprochenen Inhalte,
  • organisatorische Angaben, die für die Bearbeitung nötig sind: Name, Firma sowie Projekt- und Dateinamen.

Weitere Daten erhält Claude nicht, insbesondere keine Kontaktdaten wie E-Mail-Adresse oder Telefonnummer, keine Vertrags-, Rechnungs-, Zahlungs- oder Zugangsdaten, keine Kennzahlen oder Geschäftszahlen und keine Daten von Interessenten unserer Kunden (Leads, Ziffer 13). Diese Daten speichern wir getrennt; Claude hat auf ihre Ablageorte keinen Zugriff. Ergebnisse der KI prüfen wir selbst, bevor wir sie verwenden; automatisierte Entscheidungen im Sinne von Art. 22 DSGVO treffen wir dabei nicht (Ziffer 19). Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einer effizienten und qualitativ hochwertigen Erbringung der beauftragten Leistungen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Sie können dem jederzeit widersprechen (Ziffer 18); wir verzichten dann für Ihr Projekt auf den Einsatz von Claude.

Mit Ihrer Einwilligung erhält außerdem Meta Daten über das Meta-Pixel und die Conversions API; insoweit sind wir mit Meta gemeinsam verantwortlich (Ziffer 10).

Zahlen Sie über PayPal, erhält PayPal die für die Zahlung nötigen Daten in eigener Verantwortung (Ziffer 12).

Derzeit arbeiten wir ohne freie Mitarbeiter oder Partneragenturen; außer den oben genannten Anbietern hat niemand Zugriff auf Ihre Daten. Setzen wir künftig solche Dienstleister ein, etwa für Schnitt, Gestaltung oder Vertrieb, verpflichten wir sie vorab vertraglich als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO und zur Vertraulichkeit, geben nur die für ihre Aufgabe nötigen Daten weiter und passen diese Datenschutzerklärung an.

16. Speicherdauer

Wir speichern Daten nur so lange, wie es für den Zweck nötig ist oder gesetzliche Pflichten bestehen:

  • Kundendaten: für die Dauer des Vertrags zuzüglich der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen (in der Regel sechs bzw. zehn Jahre nach §§ 147 AO, 257 HGB)
  • Anfragen ohne Vertragsschluss: bis zur abschließenden Bearbeitung, höchstens zwölf Monate
  • Termin- und Funnel-Daten: bis zum Abschluss der Anfrage, sonst wie Kundendaten
  • Werbliche Kontaktdaten: bis zu Widerruf oder Widerspruch
  • Bewerbungen: siehe Ziffer 14
  • Server-Logfiles: siehe Ziffer 4

17. Ihre Rechte

Sie haben das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerruf erteilter Einwilligungen mit Wirkung für die Zukunft (Art. 7 Abs. 3). Sie können sich bei einer Aufsichtsbehörde beschweren (Art. 77), etwa bei der für uns zuständigen: Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg, Heilbronner Straße 35, 70191 Stuttgart.

18. Widerspruchsrecht

Verarbeiten wir Daten auf Grundlage berechtigter Interessen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), können Sie aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit widersprechen. Wir verarbeiten die Daten dann nicht mehr, es sei denn, wir weisen zwingende schutzwürdige Gründe nach oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. Der Verarbeitung zu Zwecken der Direktwerbung können Sie jederzeit ohne Angabe von Gründen widersprechen. Ein formloser Widerspruch an die Kontaktdaten in Ziffer 2 genügt.

19. Keine automatisierte Entscheidungsfindung

Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling nach Art. 22 DSGVO findet nicht statt.

20. Verschlüsselung

Unsere Websites nutzen eine SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung, erkennbar an „https://“ in der Adresszeile. Daten, die Sie an uns übermitteln, können dadurch nicht von Dritten mitgelesen werden.

21. Änderungen

Wir passen diese Datenschutzerklärung an, wenn sich unsere Leistungen oder die Rechtslage ändern. Es gilt die jeweils auf dieser Seite abrufbare Fassung.

Stand: 02.11.2026